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Alles, bis auf eine Apotheke

Geschichte und Geschichten aus Höringhausen

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Foto: Brigitte Trietsch | Artikel: Katja Gabriel

Die Neuauflage des Historischen Dorfspaziergangs anlässlich des Internationalen Museumstags begann auf dem Dorfplatz mit einer lockeren Einführung in die besondere Geschichte Höringhausens durch Friedhelm Fingerhut. Auch für Auswärtige und Zugezogene sehr interessant die Situation der hessischen Enklave, die er humorvoll anhand von Anekdoten der „Hessen inmitten von Waldeckern“ beschrieb.

Landwirtschaft, Handwerk und Handel prägten den geopolitisch abgelegenen Ort mit Zollstationen zu beiden Richtungen der Handelsstraße. Man hatte alles, was man für das tägliche Leben brauchte, Bäcker, Metzger, Schuster, Schneider, Lebensmittelgeschäfte, Postamt, Arzt, Zahnarzt und Gemeindeschwester. Alles, bis auf eine Apotheke. Die meisten dieser Unternehmen gibt es nicht mehr, die Häuser schon. Und diese führten uns nicht nur den Weg, sondern auch zu vielen Erinnerungen der Teilnehmer und fröhlichen Geschichten. Unser Rundgang endete im Heimatmuseum, wo einiges an Inventar der Häuser und Werkstätten zu besichtigen ist.

Das Angebot, den sonntäglichen Museumsbesuch mit Kaffee und Kuchen abzurunden wurde von
unseren Besuchern gerne angenommen.

Die Interessengemeinschaft Heimatmuseum Höringhausen freut sich über jeden, der Spaß am Mitmachen hat.

Offenes Treffen mit Kaffee und Kuchen immer am 2. Montag des Monats um 14:30 Uhr im Museum,
Hauptstr. 39, 34513 Waldeck-Höringhausen

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